Oberösterreichische Entsorgungsbetriebe sind Vorreiter in Europa

Öffentlichkeitsarbeit

Mit rund 500 Millionen Euro Umsatz, herausragender Expertise und ständigem Innovationsgeist sorgen eine Vielzahl oberösterreichischer VOEB-Betriebe für einen reibungslosen Ablauf der Abfallwirtschaft. Die Politik ist gefordert, die dafür notwendigen Rahmenbedingungen weiter zu verbessern. 

Wien, 2. März 2018 – In vielen Ländern Europas sorgte die Nachricht, dass China kein Plastik mehr importieren wird, für Entrüstung. Anders in Österreich: Unser Plastikmüll muss nicht exportiert werden, weil die heimischen Entsorgungsbetriebe schon seit Jahren bei der getrennten Sammlung, Sortierung und Verwertung von Kunststoff Vorreiter sind. Auch oberösterreichische Betriebe leisten dazu ihren Beitrag, nicht nur bei der Verwertung von Plastik. Im Bundesländervergleich verzeichnet Oberösterreich das dritthöchste Aufkommen an Siedlungsabfällen je Einwohner (504kg/EW). Bei getrennt gesammelten Altstoffen liegt man sogar an zweiter Stelle (197kg/EW), ebenso bei biogenen Abfällen (154kg/EW) und getrennt gesammelten Problemstoffen (2,8kg/EW). Die oberösterreichischen Entsorgungsbetriebe – von Kompostierungsanlagen bis zu Sortier- , Aufbereitungs- und thermischen Verwertungsanlagen - sorgen im Sinne der Kreislaufwirtschaft und des Ressourcenmanagements für die reibungslose Entsorgung, Wiederverwertung und thermische Nutzung des Abfalls. 

Wandel zum modernen Ressourcenmanager. Österreichische Technologien und Lösungen in der Abfallwirtschaft gelten als Benchmark im europäischen Vergleich. Die Unternehmen der Branche haben sich vom reinen Abfallentsorger zum Ressourcenmanager gewandelt, haben ökologisch neue Standards gesetzt und somit auch einen neuen, zukunftsträchtigen Markt eröffnet. In diesem Sinne begrüßt der Verband der Österreichischen Entsorgungsbetriebe (VOEB) auch das Kreislaufwirtschaftspaket der EU. Hans Roth, Präsident des VOEB: „Wir fordern hohe Recyclingquoten im gesamten EU-Raum, nur so können ökologische Verbesserungen mit ökonomischen Chancen verknüpft werden.“ 

Vorreiter in Europa. Expertise, Innovationskraft und Servicequalität sind die wesentlichen Merkmale der oberösterreichischen Entsorgungsbetriebe. „Voraussetzung dafür sind eine stetige Optimierung von bestehenden sowie die Entwicklung von neuen Methoden und Systemen. Durch den Export dieser Lösungen leisten wir schließlich auch international einen entscheidenden Beitrag zur Kreislaufwirtschaft“, so Mag. Roland Richter, OÖ-Vorstand des VOEB. Voraussetzung dafür ist allerdings ein Bekenntnis der Politik, die dafür notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen bzw. zu fördern. Die enge Zusammenarbeit in Oberösterreich zwischen den Gesetzgebern und den umsetzenden öffentlichen und privaten Entsorgungsbetrieben hat bisher zu einer wahren Erfolgsgeschichte der Abfallwirtschaft geführt, informiert Richter. Die Politik sollte weiter umweltpolitische und rechtliche Rahmenbedingungen schaffen, die den Betrieben ökonomischen Fortschritt ermöglichen und zur Sicherung der heimischen Umweltqualität beitragen. 

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