MÄR25
2025

Steiermark wird Modellregion für Kreislaufwirtschaft

Zahlreiche Expertinnen und Experten aus Politik und Wirtschaft trafen sich zur regionalen Tagung der Abfall- und Ressourcenwirtschaft in Feldkirchen bei Graz.

Sie stand ganz im Zeichen der Schonung von Ressourcen durch umfassendes Recycling. Andreas Opelt, Vizepräsident des Verbandes Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VOEB): „Sowohl im aktuellen Regierungsprogramm der Steiermark als auch der Bundesregierung spielen das effiziente Recycling und der Umgang mit Ressourcen sowie Sekundärrohstoffen eine zentrale Rolle. So ist es auch Ziel der steirischen Regierung, das Land als Modellregion für Kreislaufwirtschaft zu forcieren. Das freut uns sehr.“ Kreislaufwirtschaft bedeutet, dass Produkte und Materialien so genutzt werden, dass sie nicht einfach weggeworfen, sondern immer wieder verwendet, repariert oder recycelt werden. Dadurch wird die Umwelt weniger belastet. Opelt weiter: „Nun gilt es, vor allem die Genehmigungsverfahren in der Steiermark effizienter zu gestalten, damit in Anlagen für Sekundärrohstoffe in der Steiermark investiert werden kann.“ Auch der Abbau von Wettbewerbsnachteilen für recycelte Wertstoffe sei entscheidend, damit sie primären Wertstoffen gleichgestellt sind.

Impulse aus Politik und Wirtschaft prägten die Tagung: Landesrätin Simone Schmiedtbauer kündigte an, sich weiter für Maßnahmen gegen Batteriebrände und ein Anreizsystem für die Rückgabe von Alt-Akkus einzusetzen – ein wesentliches Anliegen der Abfallwirtschaft. Christoph Robinson, Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Steiermark, zeigte die Schwerpunkte zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und damit auch die zahlreichen Schnittmengen zwischen Industrie und Abfallwirtschaft auf. Aktuelle EU-Vorgaben, der nachhaltige Umgang mit Ressourcen, insbesondere auch bei Lebensmitteln, sowie aktuelle VOEB-Initiativen standen ebenfalls im Fokus der Regionaltagung.

Weitere Infos: DownloadArbeitsübereinkommen 2024-2029, siehe S.114

Quellen:

Bild: Copyright Saubermacher / M.Majland: v.l.n.r.: VOEB-Vizepräsident Andreas Opelt, Geschäftsführer Industriellenvereinigung Steiermark Christoph Robinson, VOEB-Geschäftsführerin Veronika Wüster, VOEB-Präsidentin Gabriele Jüly, Landesrätin Simone Schmiedtbauer und VOEB-Ehrenpräsident Hans Roth.

Pressemeldung/ Medienclippings: DownloadPDF download

Über den VOEB Der Verband Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VOEB) ist die freiwillige Interessensvertretung der kommerziell geführten Abfall- und Ressourcenwirtschaftsunternehmen in Österreich. Der Verband vertritt derzeit über 260 Mitgliedsunternehmen und repräsentiert somit zwei Drittel – gemessen am Umsatz bzw. an den Beschäftigten – der privaten österreichischen Abfallwirtschaftsbetriebe. Insgesamt beschäftigt die Abfallbranche in ihren 3.300 privaten und kommunalen Betrieben mehr als 31.000 Mitarbeiter:innen. Die Unternehmen der Abfall- und Ressourcenbranche sammeln, sortieren und verwerten jährlich 74 Mio. Tonnen Abfall und erwirtschaften dabei Umsätze in der Größenordnung von 9 Mrd. Euro pro Jahr.

Rückfragen: Veronika Wüster - Geschäftsführerin VOEB 0043 1 713 02 53 wuester@voeb.at www.voeb.at

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