Wien Energie GmbH

Müllverbrennungsanlage

Die Müllverbrennungsanlage Spittelau verarbeitet jährlich rund 250.000 Tonnen Hausmüll. Dabei entstehen am Standort im 9. Bezirk rund:

  • 40.000 Megawattstunden Strom
  • 470.000 Megawattstunden Fernwärme
  • 6.000 Tonnen Eisenschrott
  • 60.000 Tonnen Schlacken, Aschen und Filterkuchen


Die in der Spittelau erzeugte umweltfreundliche Wärme beheizt jährlich mehr als 60.000 Haushalte in Wien.

Hundertwassers großes Kunstwerk

Die Anlage Spittelau wurde von 1969 bis 1971 errichtet – bis im Jahr 1987 ein Brand große Teile der Müllverbrennungsanlage zerstörte. Statt die Anlage abzureißen, wird sie an derselben Stelle neu aufgebaut. Vor allem zwei Gründe sprechen dafür:

  • In der Spittelau ist die komplette Fernwärme-Technik vorhanden.
  • Der Müll wird genau dort verbrannt, wo er entsteht – mitten in der Stadt.

Im Jahr 1992 ist das Gebäude fertig. Seine bunte Fassade, die goldene Kugel auf dem Schlot, Dachbegrünung und Baumbepflanzungen machen die neue Spittelau unverwechselbar – und zu einem Wiener Wahrzeichen wie Stephansdom und Riesenrad.

Das steckt hinter der bunten Fassade

Die angelieferten Abfälle werden zunächst von einer Brückenwaage gewogen und in einem rund 7.000 Kubikmeter großen Abfallbehälter zwischengelagert. Ein Greifarm holt den Abfall zu den beiden Müllöfen. Hier wird der Abfall verbrannt.
Die entstehenden heißen Rauchgase werden über einen Wärmetauscher geleitet. Dieser erzeugt Dampf. Daraus wird in einem weiteren Schritt Fernwärme und Strom gewonnen. Um die beim Verbrennen entstehenden Rauchgase zu säubern, hat die Spittelau eine Reihe hochmoderner Anlagen. Das gereinigte Rauchgas verlässt den Kamin in einer Höhe von 126 Metern.

Wien Energie GmbH, Betriebsstätte Spittelau
Spittelauer Lände 45, Postfach 784
1090 Wien
www.wienenergie.at


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